Leitlinien der Beratung für private Haushalte

Die Beratung zum Abschluss von Versicherungen richtet sich nach dem „GAU-Prinzip“. Je größer das Schadenpotential, umso wichtiger ist der jeweilige Versicherungsschutz.

Eine Krankenversicherung ist unverzichtbar.

Bei der Absicherung der Arbeitskraft steht leistungsstarker Berufsunfähigkeitsschutz an erster Stelle. Erst wenn dieser aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen nicht möglich ist, kommen Alternativen zum Zug.

Wir empfehlen eine Liquiditätsreserve von mindestens zwei bis drei Monatsnettogehältern.

Die Faktoren Sicherheit, Rendite und Liquidität sind Eckpfeiler der Anlageplanung. Anlageziele und Kapitalanlagen müssen das persönliche Risikoprofil des Kunden widerspiegeln.

Die Absicherung von Haftungsrisiken hat oberste Priorität.

Lebensrisiken wie Krankheit, Berufsunfähigkeit und Tod müssen angemessen abgesichert sein, bevor der Aufbau einer privaten Altersversorgung einsetzt.

Dispositionskredite sind teuer und sollten schnellstmöglich zurückgeführt werden. Wenn erforderlich, können kurz- und mittelfristige Anlagen zur Tilgung eingesetzt werden. Konsumausgaben sind zu überprüfen.

Erst wenn die Liquiditätsreserve aufgebaut wurde, sind mittel- und langfristige Anlageziele, insbesondere die Altersvorsorge, zu definieren.

Privathaushalte sollten Schulden vermeiden. Ist dies nicht möglich, sollte eine nachhaltige wertgleiche Deckung durch Sachwerte angestrebt werden (z.B. durch Immobilien).

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